Unsere Arbeit – Gemeinsam für individuelle Förderung und Entwicklung

Unsere Projekte und Angebote nutzen die positiven Effekte tiergestützter Ansätze, um Kinder, Jugendliche und Familien nachhaltig zu fördern und zu unterstützen.

„Ein Tier kann dem Kind dabei helfen, die
Aufgaben des Großwerdens zu meistern."

Boris M. Levinson

Tiergestützte Interventionen – Eine unterstützende Verbindung

Mit Tieren Potenziale entfalten

Ziele und Einsatzmöglichkeiten

Tiergestützte Interventionen unterstützen Kinder, Jugendliche und Erwachsene dabei, Selbstvertrauen, soziale Fähigkeiten und emotionale Stärke zu entwickeln.
Tiere begleiten, motivieren und fördern so die persönliche Entwicklung auf einfühlsame und wirkungsvolle Weise.
Dabei schaffen sie vertrauensvolle Begegnungen, eröffnen neue Lern- und Erfahrungsmöglichkeiten und tragen dazu bei, Herausforderungen des Alltags besser zu meistern.

Kraft der Beziehung zwischen Mensch und Tier

Tiergestützte Pädagogik

Die tiergestützte Pädagogik ist eine gezielte und geplante Intervention, die von qualifizierten Fachkräften angeleitet wird. Sie nutzt die einzigartigen Wirkungen von Tieren, um Bildungs- und Entwicklungsprozesse zu unterstützen.
Besonders Kinder und Jugendliche mit Verhaltensauffälligkeiten, Traumata oder Behinderungen profitieren davon: Im Umgang mit Tieren erleben sie wertfreie Wertschätzung, Selbstwirksamkeit und stärken ihr Selbstvertrauen.

Tiergestützte Therapie

Ziel der tiergestützten Therapie ist es, innere und soziale Ressourcen zu aktivieren und zu fördern. Diese Therapieform unterstützt gezielt Menschen mit psychiatrischen, psychischen oder neurologischen Erkrankungen sowie jene mit besonderen Bedürfnissen.
Unterschiedliche Tiere wie Hunde, Pferde, Alpakas oder Ziegen können dafür speziell ausgebildet werden, um als Brückenbauer und Vermittler zu fungieren. Sie schaffen Vertrauen, stärken das Wohlbefinden und ermöglichen eine neue Perspektive.

Tiere spiegeln die Emotionen

des Menschen wider und fördern dadurch
Selbsterkenntnis und Heilung.

Der begleitete Umgang

fördert soziale und kognitive Kompetenz sowie
lebenspraktische Erfahrungen.

Kinder, die mit Tieren aufwachsen

zeigen ein strukturierteres und effektiveres Sozialverhalten

Sozial-emotionale Lernprozesse

stärken zwischenmenschliche Kommunikation, soziale Fähigkeiten und Verantwortungsgefühl.

Therapeutisches Reiten

Beim therapeutischen Reiten steht nicht das Reitenlernen im Mittelpunkt, sondern die individuelle Förderung und Begleitung durch den Kontakt mit Pferden. Ziel ist es, das Wohlbefinden, die soziale Entwicklung und die Stärkung der Persönlichkeit zu unterstützen.
Die Arbeit mit Pferden eröffnet eine besondere Möglichkeit, Vertrauen, Respekt und Selbstbewusstsein aufzubauen.
Im direkten Kontakt – beim Putzen, Führen oder Reiten – erleben die Teilnehmenden emotionale Nähe, innere Ruhe und Selbstwirksamkeit.

Mögliche Aktivitäten beim therapeutischen Reiten

• Aufbau einer Beziehung zum Pferd.

• Pflege, Führen und Berühren des Tieres.

• Reiten am Langzügel oder auf einem Handpferd.

• Sich tragen lassen und Vertrauen aufbauen.

In einem Umfeld, das von Freude, Respekt und Wertschätzung geprägt ist, können Menschen beim therapeutischen Reiten neue Stärken entdecken und Herausforderungen meistern.